Spagyrik

Die Spagyrik ist eine naturheilkundliche Therapierichtung. Im Gegensatz zu Ihrer "großen Schwester", der Homöopathie, ist die Spagyrik heute noch wenig bekannt. Dabei ist die Spagyrik sogar älter.

Der Begriff Spagyrik wurde vor allem durch den bedeutenden Arzt Paracelsus geprägt. Entsprechend dem griechischen Wortstamm spielen bei der Herstellung spagyrischer Arzneimittel das "Trennen" (spaein) und wieder "Zusammenführen" (ageirein) eine besondere Rolle.

Die Spagyrik enthält Anteile aus der Homöopathie, der Phytotherapie, der Aromatherapie sowie der Behandlung mit Mineralstoffen Biochemie nach Dr. Schüssler.

Ausgangsprodukte für spagyrische Mittel sind meistens Pflanzen, manchmal aber auch Salze und Metalle.

Wie können spagyrische Essenzen eingesetzt werden
Spagyrische Essenzen werden zur Behandlung von vielen akuten und chronischen Beschwerden empfohlen. Im Idealfall werden die Substanzen vom Experten für jede Person individuell ausgewählt und gemischt, oft nach einer eingehenden Testung. Maßgebend für die Auswahl der Essenzen ist die "Konstitution" des Patienten und das so genannte "Mittelbild", das die zu behandelnden Beschwerden genau beschreibt.

Spagyrische Essenzen werden vor allem als Tropfen auf die Mundschleimhaut aufgebracht, so dass sie unter Umgehung von Magen und Leber direkt in den Kreislauf gelangen.

Nebenwirkungen / Vorsichtsmaßnahmen
Spagyrische Essenzen sind bei richtigem Gebrauch unschädlich. Der Alkoholgehalt ist sehr niedrig und fällt kaum ins Gewicht. Spagyrische Essenzen werden auch für Kinder und Tiere empfohlen.